Mein Liebster

Juhu! Ein Award! Diana von den Wohlstandshunden hat den Schokofrosch und mich mit dem Liebster Award bedacht, herzlichen Dank!

Seit ich Rumo habe, lerne ich immer mehr Dinge über Hunde und seit ich Es rumort! habe, lerne ich immer mehr Dinge über’s Bloggen.

Zum Beispiel durch die MiDoggy-Community habe ich gemerkt, wie toll viele Hundeblogger miteinander vernetzt und bekannt sind und auf was für Ideen andere Blogger so alles kommen. Eine von diesen Ideen ist der Liebster Award und ich bin ganz aus dem Häuschen, dass Rumo und ich jetzt auch einen erhalten haben.

Was steckt dahinter?

Der Liebster Award ist ein wahres Allround-Paket. Er sorgt dafür, dass Blogger sich untereinander vernetzen, lenkt ein bisschen Aufmerksamkeit auf kleine Blogs (wie meinen zum Beispiel) und zeigt die Personen, die hinter einem Blog stehen, vielleicht mal von einer etwas anderen Seite. Außerdem macht er Spaß und das reicht eigentlich schon als Grund, mitzumachen.

Wie funktioniert das?

Kennt Ihr Kettenbriefe? Keine Angst, es wird nur der nette Teil übernommen und ich erzähle Euch keine Geschichten von Bloggern, die den Liebster Award nicht weitergeleitet haben und sich daraufhin das Bein gebrochen haben. Ebenso winken niemandem, der ihn annimmt und weitergibt, garantierte sieben Jahre Glück.

Aber das Verteilungsprinzip ist ähnlich: Ein Blogger denkt sich zehn Fragen für diejenigen aus, die er mit dem Award auszeichnen möchte. Der Award-Gewinner beantwortet diese Fragen in einem Blogbeitrag, in dem er auch schreibt, wer ihn ausgezeichnet hat und wie das mit dem Award funktioniert. Außerdem denkt er oder sie sich zehn neuen Fragen für die nächsten Preisträger aus. Schwupps hat man nach einer Weile eine große Sammlung von lustigen, nachdenklichen oder interessanten Fragen und Antworten und man lernt neue Blogs sowie deren Federführer kennen.

Nu also Butter bei die Fische

Los geht’s mit Dianas Wohlstandsfragen und meinen Antworten!

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Aus purer Not! Ich habe seit kurz vor Rumos Einzug ein Tagebuch über ihn im Forum Mein Freund Labrador geschrieben. Dadurch habe ich viele nette Leute kennengelernt, die so geduldig waren, alle meine Geschichten zu lesen, zu kommentieren, mitzulachen und Rat zu schlagen. Außerdem haben diese Leute eine wesentlich höhere Toleranzgrenze für die Menge an Hundefotos, mit denen man sie belästigen darf, als der Durchschnitt meines Familien- und Freundeskreises. Nun wurde im Januar 2017 dieses Forum leider geschlossen und ich hatte keine Lust, mein Mitteilungsbedürfnis unter Kontrolle zu bringen.

Da lag die Idee zu einem eigenen Blog irgendwie nahe, auch wenn ich noch sehr wenig Ahnung von der Materie hatte und habe. Jetzt freue ich mich immer wieder sehr darüber, dass viele aus dem alten Forum noch bei Rumo mitlesen und dass durch die neue Veröffentlichungsart noch weitere nette Leser dazugekommen sind.

Hast du ein bestimmtes Ritual, das dir beim Schreiben oder Planen eines neuen Posts hilft?

Rumo und ich sind da ein eingespieltes Team. Die meisten Ideen zu Themen kommen mir ganz klassisch tatsächlich beim Hundespaziergang und da bastele ich mir gedanklich auch manchmal schon Phrasen zurecht und überlege, was das Ziel des Eintrags werden soll. Rumo merkt dann, dass ich abgelenkt bin und sorgt in solchen Momenten gerne für neue Themen.

Ich führe auch eine Liste mit Themen, die mir mal in den Sinn gekommen sind, aber letztendlich gucke ich da selten drauf, weil ich die Sachen meistens sowieso schon im Kopf herumschwirren habe. Jetzt am Anfang des Blogs musste ich ja auch noch nach und nach ein paar Informationsseiten füllen, da hat sich die Themensuche erübrigt.

Schreiben tue ich die Texte dann nicht direkt bei WordPress, sondern erstmal in Word, weil ich in der ständigen Panik bin, aus Versehen zu früh auf den Veröffentlichungsbutton zu kommen.

Wie sieht aus deiner Sicht die Zukunft des Bloggens aus?

Das ist eine sehr interessante Frage, aber für mich auch eine sehr schwierige. Ich kenne mich mit dem Bloggen nämlich nicht sonderlich gut aus und beschäftige mich auch erst seit recht kurzer Zeit damit.

Da ich sehr text-affin bin, fällt mir allerdings auf, dass die nichttextlichen Bestandteile eines Blogs immer weiter an Bedeutung gewinnen. Viele arbeiten da sehr kreativ mit Bildern oder Text-Bild-Kombinationen, die die Leser einfach kurz zum Lachen bringen und die zum Teilen in sozialen Netzwerken verleiten. Das sind so kleine Spaßbringer, die einige Blogger sehr virtuos einsetzen.

Es hat ja auch einfach mit der Funktionsweise von Pinterest, Instagram, Facebook und so weiter zu tun, dass es sehr viel mehr ‚kleineren‘ Content mit einer höheren Veröffentlichungsfrequenz gibt, als lange Texte. Wenn dann in etwas größeren zeitlichen Abständen ein ‚langer‘ Beitrag veröffentlicht wird, haben die Leser den Blog schon ausgeprägter im Kopf, erkennen ihn wieder und klicken wohl mit mehr Interesse drauf.

Falls das eine Entwicklung ist, die noch weitergeht, hinke ich ganz eindeutig hinterher. Vielleicht ändere ich das mal, aber ich habe ja wie viele Hundeblogger den Luxus, das Ganze als reines Hobby zu betreiben.

Feedback – ein zweischneidiges Schwert: Manche Kommentare der Leser sind ganz lieb, andere nicht. Gab es schon Kommentare, die dich besonders berührt oder auch geärgert und gekränkt haben?

Meine Beiträge sind ja nicht besonders kontrovers, sondern drehen sich meistens um Alltagsspaß. Aber auch das hat meiner Meinung nach seine Berechtigung, auch wenn mein Blog wohl nicht die Welt verändern wird. Deshalb sind mir noch keine wirklich unangenehmen Kommentare untergekommen.

Über die ganz deutliche Mehrheit der Kommentare freue ich mich riesig, weil sie zeigen, dass man die Texte nicht einfach so in den Orkus schickt. Es ist da einfach super, von Stammlesern etwas zu hören oder eben ganz neue Leute zu entdecken. Über Kommentare auf dem Blog selbst habe ich mich auch noch nie geärgert.

Ein paar Kommentare, die ich über verschiedene Wege bei Facebook bekommen habe, fand ich allerdings aus zwei Gründen schon ärgerlich. Einmal sind das die Kommentare, die so etwas schreiben wie ‚Warum wendet jemand Zeit für so unwichtige Themen auf?‘ und ähnliche, die auch mal ein bisschen fieser wurden. Ich habe ja gerade selbst erwähnt, dass ich nicht beanspruche, den Stein der Weisen zu finden und den Welthunger zu bekämpfen, sondern oft kleine Nebensächlichkeiten wähle. Aber warum jemand dann doch seine kostbare Zeit opfert, um zu schreiben, dass seine Zeit zu kostbar für solche Themen ist, erschließt sich mir nicht.

Der zweite Grund, mich zu ärgern, ist immer, wenn ich das Gefühl haben, dass Leute kommentieren, ohne den Text überhaupt gelesen zu haben. Das ist meiner Meinung nach ein Facebook-Problem, weil da gerne mal durch die Kommentare ein neuer Inhalt und eine neue Aussage des Textes dazu erfunden wird. Ich überlege dann immer, wie ich durch Überschriften und Bilder dafür sorgen kann, dass mehr Leute den Text tatsächlich lesen, aber erstens fehlt mir da vielleicht ein bisschen die Erfahrung und zweitens ist ein gewisser Prozentsatz an solchen Kommentaren wohl nicht zu verhindern.

Wie bist du auf deinen Hund gekommen?

Mit einem sehr langen Vorlauf. Ich wollte schon immer einen Hund haben und auch bei meinem Freund und mir war es schon sehr früh klar, dass wir gemeinsam einen anschaffen wollen. Das hat dann allerdings noch weitere drei Jahre gedauert, deshalb hatten wir lange Zeit, immer mal wieder zu überlegen, was für ein Hund für uns in Frage käme. Wir sind dann beim Labrador gelandet und ich habe angefangen, viel über die Rasse zu lesen. Nicht direkt zur Vorbereitung, sondern eher um die Zeit zu überbrücken.

Ab dem Zeitpunkt, wo wir wussten, dass wir in ein paar Monaten einen Hund holen können, wurde es dann spannend, weil wir schon bevor Rumos Mutter läufig wurde in der Zucht zu Besuch waren und irgendwie alles passte. Wir sind mit Herzchen in den Augen nach Hause gefahren und haben dann gewartet, bis die Hündin gedeckt wurde, gewartet, bis sicher war, dass sie trächtig ist, gewartet, bis wir wussten, dass ein kleiner Rumo dabei ist, gewartet, bis wir ihn besuchen konnten und und und… Das war eine schöne Zeit und als der kleine lila Rüde dann endlich bei uns war, waren wir unglaublich aufgeregt und glücklich.

Bestimmt gibt es ein ganz besonderes Erlebnis, das du und dein Hund miteinander teilen. Welches ist das?

Da gibt es sicher einige, aber ich erinnere mich immer gerne an das allererste. Wir waren zum zweiten Mal die Welpen besuchen, als sie noch sechs Wochen alt waren. Wir wussten noch nicht, welcher Welpe Rumo wird, aber ich hatte mich in den kleinen lilanen schon ein bisschen verknallt. Ich hatte ihn auf dem Arm und er lag schlafend an meiner Schulter, um dann plötzlich aufzuwachen und mir ins Gesicht zu niesen. Weil ich dann natürlich kurz die Augen zu hatte, nutzte er die Gelegenheit, meine Halskette ins Maul zu nehmen. So macht er das heute noch: Erst ablenken und dann Quatsch machen.

Was sind deine drei Lieblingsfilme, in denen ein Hund entweder Protagonist ist oder zumindest eine tragende Rolle spielt?

Wag the Dog, Reservoir Dogs, Game of Thrones (Alle Folgen mit Sandor Clegane.)

In welchem Film könnten du und dein Hund die Hauptrolle spielen?

Kosmos Retrieverschule – Der Film (Sofern sich dafür noch ein Hund-Mensch-Team findet, das dann zeigt, wie es richtig geht.)

Stell dir vor, dein Hund könnte plötzlich für eine begrenzte Zeit sprechen. Welche drei Fragen würdest du ihm stellen?

Bist Du glücklich?

Hast Du WIRKLICH immer Hunger?

Warum machst Du das mit den Socken?

Und zum Schluß etwas zum Schmunzeln: Wann hast du dich mit deinem Hund zum letzten Mal so richtig blamiert?

Das ist naturgemäß bei uns nie so richtig lange her… Neulich zum Beispiel traf ich im Wald einen Mann mit einem gut erzogenen Deutsch Drahthaar. Rumo tanzte den Labbitanz um den anderen Hund herum und war nicht ansprechbar. Der Mann fragte mich: „Kann der schon Sitz?“, ich sagte etwas errötend: „Ähm, ja, klar.“ Rumo tanzte weiter, ich erwischte ihn nicht, der Mann sagte zu Rumo „Sitz“, woraufhin Rumo an ihm hochsprang. Als ich den Schokofrosch gebändigt hatte, fragte der Mann, wie alt Rumo sei. Als ich sagte, eineinhalb Jahre, meinte der Mann „Oh.“ und ging weiter.

So, zu guter Letzt…

…nominiere ich die liebe Julia von Oui la vie. Oh Schreck, die hat ja gar keinen Hund! Macht nichts, denn sie hat trotzdem einen schönen Blog, auf dem ich immer gerne lese.

Und hier sind meine Fragen an Julia:

  1. Wenn Du einem neuen Leser nur einen einzigen Deiner Blogbeiträge zeigen könntest, welcher wäre das?
  2. Du möchtest einen neuen Beitrag erstellen: Hast Du zuerst eine Idee für die Bilder oder für das Textgerüst?
  3. Musstest Du auch schon einmal Fotoideen für Beitragsbilder verwerfen, weil es zum Beispiel einfach nicht so geklappt hat, wie Du es im Kopf hattest?
  4. Gibt es ein Themenfeld oder eine Kategorie, die Du vielleicht irgendwann noch einmal zu Deinen Themen hinzufügen möchtest?
  5. Du darfst Dir Deine absolute Traumkooperation aussuchen! Mit welcher Firma ist sie?
  6. Fallen Dir Menschen ein, die Du als Deine Vorbilder bezeichnen würdest?
  7. Was war die absurdeste Situation, in die Du in Deinem Leben unvermutet hineingeraten bist?
  8. Du darfst ein Möbelstück Deiner Wohnung gegen ein Neues Deiner Wahl ersetzen. Welches ist es und wie sieht das Neue aus?
  9. Welche kreative Fähigkeit würdest Du am liebsten verbessern?
  10. Worüber musstest Du in der letzten Zeit so richtig lachen?
Mir hat es viel Spaß gemacht, mitzumachen und ich freue mich schon auf Julias Antworten!

2 Kommentare zu „Mein Liebster

  1. Hallo Kathrin! Freut mich, dass du mitgemacht hast. Habe mir deine Fragen gerade durchgelesen und musste bei „Hast du WIRKLICH immer hunger?“ in mich hinein grinsen, weil ich da auch zwei so Fressmaschinen habe… Game of Thrones finde ich übrigens auch klasse und kann die 7. Staffel kaum erwarten. Der Bluthund ist schon n echter Typ. Aber Geist ist natürlich mein absoluter Liebling. Liebe Grüße, Diana

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