Rumos Leseanfänge

15.12.2015

Seine ersten Leseversuche startete Rumo mit einigen Kochrezepten, wie es sich wohl für einen Labbie gehört. Besonders gefallen hat ihm das Maulwurfskuchenrezept der Schwiegermutter, auch wenn ich argwöhne, dass er sich da erst irrtümlich drangemacht hat, weil er vielleicht nur „Maulwurf“ gelesen hatte. Jedenfalls gefiel ihm das Rezept so gut, dass die ganze Wohnung daran teilhaben sollte.

Aber er fühlte sich schon sehr bald zu Komplexerem berufen, gemäß seiner aktuellen Größe kam hierfür allerdings nur das Dramenregal meines Bücherschranks in Frage, darum vertiefte er sich zunächst in Georg Büchner, um danach zu Jacob Biedermann und Thomas Bernhard umzuschwenken. Das mag eine eigentümliche Mischung sein, aber Rumo gefiel es augenscheinlich, er zeichnete den Büchner mit fünf, Biedermann und Bernhard mit je vier Zahnabdrücken aus. Grabbe dagegen bekam nur einen. Da er ja zurzeit gut wächst, dürfte er demnächst seinen ersten Roman zwischen die Zähne bekommen. Es stehen zwar an wahrscheinlicher Stelle Tolstoi und Tolkien zur Verfügung, allerdings frage ich mich, ob das nicht etwas zu schwere Kost für den Anfang ist. Vielleicht sollte ich etwas Verdaulicheres bereitstellen. Walter Moers böte sich natürlich an, aber praktisch wäre wohl auch die Retrieverschule für Welpen.

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Am liebsten lese ich zum Einschlafen.

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